Unsere Geschichte

Warum das Haus Kirschblüte heißt

Die Kirschblüte hält sich nicht lange. Sie öffnet sich, steht ein paar Tage, und ist wieder weg. In Ostasien ist daraus kein trauriger Gedanke geworden, sondern eine Einladung: solange sie blüht, ruft man die Leute zusammen und setzt sich gemeinsam darunter.

Genau so ist koreanisches Essen gebaut. Nichts davon ist für einen Teller allein gedacht. Die Banchan stehen in der Mitte und werden geteilt, der Reiskuchen wird herumgereicht, und beim Tischgrill hat am Ende jeder am Abendessen mitgekocht.

Deshalb sieht der Raum aus wie er aussieht: lange Holztische, Laternen, in jedem Tisch ein Grill. Und deshalb trägt das Haus die fünfblättrige Blüte im Siegel — dieselbe, die auf der Tür klebt und vorn auf der Speisekarte steht.

Aus der Küche kommt, was sich vorbereiten lässt und was Zeit braucht: Kimchi fermentieren wir selbst, die Ramen-Brühe zieht im Haus, Fleisch und Fisch werden am Morgen für den Abend eingelegt. Wenn es einmal ein paar Minuten länger dauert, liegt es meistens genau daran.

Ihr Team der Kirschblüte NT

Blick in den Gastraum der Kirschblüte NT — Holztische unter Papierlaternen